Integrationskompass

Dialog & Akzeptanz

Interkulturelle Öffnung und Qualifizierung

Knapp 12% der hessischen Bevölkerung besitzt keinen deutschen Pass; einen Migrationshintergrund weisen knapp ein Viertel der Bevölkerung (bei Kindern unter 6 Jahren sind es sogar 45%) auf. Vor diesem Hintergrund wird die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, aber auch sonstiger Institutionen und Einrichtungen immer wichtiger. Dabei geht es nicht nur darum, dass vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund auch in diesen Institutionen arbeiten. Vielmehr müssen die dort arbeiteten Menschen interkulturell aus- und fortgebildet und die Organisations- und Angebotsstrukturen den veränderten Bedürfnissen der heute vielfältigen Gesellschaft angepasst werden.

Die Hessische Landesregierung hat sich bereits 2007 im Nationalen Integrationsplan zu einer interkulturellen Öffnung ihrer Verwaltung verpflichtet. Mit dem Beitritt des Landes zur „Charta der Vielfalt“ am 1. Februar 2011 hat es gezeigt, dass es sich für (kulturelle) Vielfalt aktiv einsetzt und auch den Prozess einer interkulturellen Öffnung seiner Verwaltung weiter verfolgen wird.

Darüber hinaus unterstützt das Land auch andere Institutionen bei ihrem Öffnungsprozess, so z.B. Kommunen im Rahmen des Projektes „Modellregionen Integration“, aber auch sonstige Einrichtungen im Rahmen seines Förderprogramms.

Alle Projekte zum Thema "Dialog und Akzeptanz" finden Sie bei unserer Projektsuche.

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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