Integrationskompass

Familie & Soziales

Gesundheit und Pflege

In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, dass die gesundheitliche Versorgung von Zugewanderten verbessert werden muss. Dabei geht es vor allem um eine bessere Kommunikation zwischen Zugewanderten und Gesundheitsdiensten, um eine interkulturelle Aus- und Fortbildung des Pflegepersonals sowie um kultursensible Konzepte und Angebote.

Ob in der Schwangerschaftsberatung, der Drogenhilfe oder der Ernährungs- und psychosozialen Beratung, ob in Gesundheitsämtern, Krankenhäusern oder Altenheimen - überall spielen Sprachkenntnisse sowie kultur- und migrationsspezifisches Wissen eine wichtige Rolle. Wer effektiv beraten, betreuen und pflegen will, muss die gesundheitsbelastenden Folgen anstrengender Arbeitsverhältnisse in Verbindung mit Lebensumständen und Fremdheitserfahrungen von Zugewanderten kennen. Ebenso wichtig ist das Verständnis ihrer kulturspezifisch geprägten Gesundheits-, Krankheits- und Genesungsvorstellungen.

Mit dem Ziel einer effizienten Gesundheitsförderung und Pflege von Zugewanderten unterstützt das Land Hessen daher Präventions- und Informationsangebote sowie Maßnahmen zur Entwicklung einer "kultursensiblen Pflege".

Alle Projekte zum Thema "Familie und Soziales" finden Sie bei unserer Projektsuche.

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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