Integrationskompass

Wohnen & Freizeit

"Die täglichen Berührungspunkte ..."

Schule, Ausbildung und Beruf bilden alltägliche Berührungspunkte zwischen Zugewanderten und Einheimischen. In ihrer Freizeit können sie zusätzliche Begegnungsmöglichkeiten wahrnehmen: Beim tagtäglichen Zusammenleben in Haus, Nachbarschaft und Stadtviertel wird offenbar, ob die zugewanderten Menschen sich hier eher fremd fühlen oder gute Kontakte pflegen.

Die Beziehungen und Freundschaften zwischen Einheimischen und Zugewanderten bis hin zu interethnischen Ehen haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Zugewanderten - insbesondere die der ersten Generation - pflegen zwar ihre eigenen Kulturvereine, beteiligen sich aber gleichzeitig auch an deutschen Vereinen und Organisationen. Sie nutzen die Medien aus ihren Herkunftsländern, aber auch deutsche Fernsehprogramme, Zeitungen und Zeitschriften sowie andere kulturelle Angebote.

Ähnlich verhält es sich mit ihren Zugehörigkeitsgefühlen. Die meisten Zugewanderten fühlen sich zwar mit ihrem Herkunftsland innerlich verbunden, stärker jedoch identifizieren sie sich mit ihrer heutigen Heimat: 96% fühlen sich mindestens mit beiden Ländern gleich verbunden, 45% sogar eher oder nur mit Deutschland verbunden.

Alle Projekte zum Thema "Wohnen und Freizeit" finden Sie bei unserer Projektsuche.

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Seitenanfang