Integrationskompass

Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung

Meilensteine der interkulturellen Öffnung in der hessischen Landesverwaltung

  • 2007 – Nationaler Integrationsplan: Hessen verpflichtet sich gemeinsam mit den anderen Bundesländern, darauf hinzuwirken, dass mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln im Öffentlichen Dienst eingestellt werden;
  • 2009 – Koalitionsvereinbarung von CDU Hessen und FDP Hessen: Die Regierungsparteien erklären, verstärkt „Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund in den öffentlichen Dienst einstellen zu wollen";
  • Februar 2011 – Beitritt zur „Charta der Vielfalt“: Hessen verpflichtet sich durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt zur Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in die eigene Organisationskultur.
  • Juni 2011 – erster Kabinettsbeschluss zur interkulturellen Öffnung: Die Landesregierung erkennt die interkulturelle Öffnung als ressortübergreifende Aufgabenstellung an und beschließt, diese voranzutreiben;
  • 2012 – Hessen verpflichtet sich im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration gemeinsam mit den anderen Bundesländern zu einer weiteren interkulturellen Öffnung seiner Landesverwaltung.
  • 2013 – Kabinettsbeschluss zur weiteren interkulturellen Öffnung der Verwaltung: Die Landesregierung beschließt weitere Schritte zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung. Insbesondere die "Befragung zur Vielfalt in der hessischen Landesverwaltung" in der neu in den hessischen Landesdienst eingestellte Personen unter anderem zu ihrer Herkunft befragt werden.
     
  • 2014 – Koalitionsvertrag zwischen der CDU Hessen und Bündnis90/Die Grünen Hessen: Weiter Schwerpunktsetzung auf den Bereich der interkulturellen Öffnung. So sollen der öffentliche Dienst, Polizei und Justiz, Lehre, Pflege und Betreuung noch stärker interkulturell geöffnet werden. Dazu gehören Kurse über Interkulturelle Kompetenz und eine verstärkte Anwerbung von Menschen mit Migrationshintergrund.
     
  • 2015 – Die Hessische Integrationskonferenz setzt neben anderen auch eine Arbeitsgruppe "Interkulturelle Öffnung, Diversity, Antidiskriminierung" ein. Diese aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunal- und Landesverwaltung auf der einen und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf der anderen Seite zusammengesetzte Arbeitsgruppe erarbeitet derzeit Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteure.
     
  • Februar 2016 – Das Kabinett beschließt die Fortsetzung, die sogenannte 2. Welle der "Befragung zur Vielfalt in der hessischen Landesverwaltung".
     
  • 2016 – Die Landesverwaltung feiert fünf Jahre "Charta der Vielfalt" in Hessen.

Auch die seit 18. Januar 2014 arbeitende Landesregierung hat sich die interkulturelle Öffnung als Schwerpunkt gesetzt. So sollen der öffentliche Dienst, Polizei und Justiz, Lehre, Pflege und Betreuung noch stärker interkulturell geöffnet werden. Dazu gehören Kurse über Interkulturelle Kompetenz und eine verstärkte Anwerbung von Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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