Integrationskompass

Interkulturelle Öffnung

Interkulturelle Öffnung der kommunalen Verwaltungen

Die Entwicklung unserer Gesellschaft hin zu einer stetig steigenden Vielfalt verlangt nach einem darauf ausgerichteten Umgang und nach neuen Kompetenzen unserer gesellschaftlichen Institutionen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies ist für Kommunalverwaltungen keine neue Herausforderung; durch ihre Nähe zu den Einwohnerinnen und Einwohnern wird Vielfalt immer mehr Teil der Weiterentwicklung von kommunalen Angeboten.

Das hier zugrunde liegende Selbstverständnis befindet sich seit einigen Jahren dementsprechend im Wandel. Die Vielfalt in der Kommune rückt stärker in den Mittelpunkt, der demografische Wandel verstärkt diesen Trend noch. Der Ausgangspunkt für die Interkulturelle Öffnung der kommunalen Verwaltungen ist vor diesem Hintergrund der Anspruch, mit den Angeboten alle Menschen zu erreichen.        

Dabei wird auch zunehmend deutlich, dass es nicht die Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Diese unterscheiden sich – genau wie die Aufnahmegesellschaft – nach ethnischer Herkunft, sozialem Status, Alter, Beruf und vielen anderen Merkmalen. Mit anderen Worten: Das vermeintlich Trennende gibt es immer weniger. Vielmehr gibt es ein sich stetig weiter entwickelndes vielfältiges „Wir“.

 

Frau Banu Rübeling
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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